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Strahlungsarme Diagnostik

Digitales Röntgen


Mit Hilfe unserer digitalen Röntgenanlage der neuesten Generation sind wir in der Lage, urologischen Fragestellungen im gesamten oberen (Nieren, Harnleiter) und unteren Harntrakt (Harnblase, Harnröhre) diagnostisch nachzugehen.

Darüber hinaus ermöglicht unser modernes Röntgengerät die Darstellung von Nieren und Harntrakt im Durchleuchtungsmodus. Mit dieser Technik können nicht nur einzelne Bilder, sondern auch eine komplette Bildserie von einem darzustellenden Organ angefertigt und digital abgespeichert werden.

Diese dynamische Bilddarstellungstechnik bringt funktionelle Vorgänge über einen kurzen Zeitraum hinweg mithilfe niedrig dosierter Röntgenstrahlen am Monitor zwei- und dreidimensional zur Darstellung.

Herkömmliche Röntgenstrahlen wie auch Computertomografie-Aufnahmen (CT) haben den Nachteil einer relativ hohen Strahlenbelastung.

Bei der digitalen Röntgentechnik belichten die Röntgenstrahlen keine Film- oder Speicherfolien mehr, nachdem sie das zu untersuchende Organ durchdrungen haben, sondern die auf einen hochauflösenden Messfühler (Detektor/Sensor) auffallende Strahlung wird in digitale Bildpunkte umgerechnet.

Diese Bildpunkt-Technik ermöglicht es, die Aufnahmen unmittelbar nach der Untersuchung in digitaler Form auf mehreren Bildschirmen (Monitoren) anzuschauen und ohne zeitliche Verzögerung zu befunden.

Zusammenfassend hat die digitale Bildgebung folgende Vorteile:

  • schnelle Bildentwicklung, schnelle Befundung und damit kurze Wartezeiten
  • eine deutlich reduzierte Strahlenbelastung (Strahlenexposition) von bis zu 40 Prozent geringer gegenüber einer herkömmlichen Röntgenaufnahme
  • eine deutlich höheren Bildauflösung, sprich eine deutlich verbesserte Bildqualität im Vergleich zu einer herkömmlichen Röntgenaufnahme
  • es ist eine nachträgliche Bildbearbeitung und damit Bildoptimierung zur Verbesserung der diagnostischen Aussagekraft möglich, sodass auf eine zusätzliche Strahlenbelastung infolge unnötiger Ergänzungs- oder Wiederholungsaufnahmen verzichtet werden kann
  • darüber hinaus optimiert die digitale Auswertung die Präzision und Reproduzierbarkeit einer radiologischen Bildgebung

Aufgrund der angeführten Erläuterungen stehen dem Arzt die Bilder zur Begutachtung sofort zur Verfügung und im Rahmen einer interdisziplinären Kooperation mit anderen medizinischen Einrichtungen können die Bilder einfach und bequem ausgedruckt oder per E-Mail an die Kollegen weitergeleitet werden. Auf Wunsch des Patienten können die Bilddaten selbstverständlich auch auf einem Speichermedium wie CD oder USB-Stick abgelegt und sofort ausgehändigt werden.