Strahlentherapie bei Prostatakrebs
Brachytherapie bei Prostatakrebs in München
Schonende Seedimplantation ohne Klinikaufenthalt - ambulant in der Praxis Urologie an der Residenz Dr. Friedemann Meisse
Die LDR-Brachytherapie (Seedimplantation) zählt zu den leitlinienempfohlenen Behandlungsverfahren bei lokal begrenztem Prostatakrebs. Dr. med. Friedemann Meisse ist seit 2002 auf dieses Therapieverfahren spezialisiert und zählt mit über 3.000 durchgeführten Seedimplantationen zu den erfahrensten Spezialisten Europas auf diesem Gebiet.
Die technische und instrumentelle Ausstattung der Privatpraxis im Zentrum von München erlaubt Dr. Friedemann Meisse die ambulante Durchführung der minimal-invasiven Brachytherapie auf höchstem medizinischen Niveau – mit dem Ziel Lebensqualität und Organfunktionen bestmöglich zu erhalten.
Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin unter +49 89 45228450
Dr. Friedemann Meisse berät Sie ausführlich zu den leitliniengerechten Therapieoptionen bei Prostatakrebs – mit besonderem Augenmerk auf minimal-invasive Behandlungsmöglichkeiten.
Über Dr. Friedemann Meisse
Dr. Friedemann Meisse ist Facharzt für Urologie und seit mehr als zwei Jahrzehnten auf die Behandlung von Prostatakrebs mittels LDR-Brachytherapie spezialisiert. Nach langjähriger Tätigkeit als Chefarzt einer Münchner Klinik für Brachytherapie führt er die Behandlung heute ambulant in seiner Privatpraxis durch.
Seine besondere Expertise:
- über 3.000 durchgeführte Seedimplantationen
- langjährige operative Erfahrung
- Spezialisierung auf minimal-invasive Therapieverfahren
- individuelle Therapieplanung nach internationalen Leitlinien
Die Kombination aus hoher Spezialisierung, moderner Bildgebung und langjähriger Erfahrung ermöglicht eine präzise und gewebeschonende Behandlung mit exzellenten Heilungschancen.

Was ist die Brachytherapie?
Präzise Strahlentherapie direkt in der Prostata
Die LDR-Brachytherapie (Low-Dose-Rate-Seedimplantation) ist ein minimal-invasives Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs. Dabei werden kleine radioaktive Implantate – sogenannte Seeds – unter Ultraschall- und Bildkontrolle direkt in die Prostata eingebracht.
Die Strahlung wirkt gezielt im Tumorgewebe und schont gleichzeitig umliegende Organe wie:
- Harnblase
- Enddarm
- Schließmuskel
- Gefäß-Nervenbahnen
Die Reichweite der Strahlung beträgt nur wenige Millimeter. Dadurch kann eine sehr hohe Strahlendosis präzise im Tumor abgegeben werden, während gesundes Gewebe weitgehend geschützt bleibt. Die Behandlung erfolgt in der Regel in nur einer einzigen Sitzung unter Sedierung oder Narkose.
Vorteile der Brachytherapie gegenüber anderen Behandlungen
Warum sich Patienten für die Seedimplantation entscheiden
Die LDR-Brachytherapie mit Seeds – das belegen internationale und langjährig erhobene Daten aus medizinischen Studien eindeutig – gehört zu einer der gewebeschonendsten Prostata-Krebstherapien überhaupt. Das bedeutet, dass Nachbarorgane wie Darm und Harnblase im Gegensatz zur externen Bestrahlung deutlich besser vor einer unnötigen Strahlenbelastung geschützt werden können. Dies gilt insbesondere für den Schließmuskel, der verantwortlich für den Erhalt der Harnkontinenz ist sowie für Nervenbahnen, die für die männliche Potenz verantwortlich sind. Sie bleiben im hohen Maße aufgrund der geringen Strahlenreichweite der Seeds von strahlenbedingten Schäden verschont.
Die Vorteile im Überblick:
- Gewebeschonend - Die Strahlung wirkt direkt in der Prostata und belastet umliegende Organe deutlich weniger.
- Erhalt der Harnkontinenz - Das Risiko einer Harninkontinenz liegt bei unter einem Prozent.
- Höhere Wahrscheinlichkeit des Potenzerhalts - Nervenbahnen werden weitgehend geschont.
- Ambulante Behandlung - Die Therapie erfolgt meist in nur einer Sitzung.
- Schnelle Erholung - Patienten sind häufig bereits nach kurzer Zeit wieder belastbar.
- Sehr gute Heilungschancen - Internationale Studien zeigen vergleichbare Heilungsraten wie Operation oder externe Bestrahlung.
- Möglichkeit einer erneuten Behandlung - Im Falle eines Lokalrezidivs kann unter bestimmten Voraussetzungen erneut eine fokale Brachytherapie durchgeführt werden.
Für wen ist die Behandlung geeignet?
Wann eine Brachytherapie sinnvoll sein kann
Die LDR-Brachytherapie eignet sich insbesondere für Patienten mit lokal begrenztem Prostatakrebs. Sie wird gemäß internationaler Leitlinien eingesetzt bei:
- Niedrigrisiko-Tumoren
- günstigen intermediären Risikokonstellationen
- ausgewählten Hochrisiko-Tumoren in Kombination mit externer Bestrahlung
Typische Kriterien:
- PSA-Wert unter 10–20 ng/ml
- Gleason Score 6 oder 7a
- organbegrenzter Tumor
- Prostatavolumen unter 60 ml
Ob eine Brachytherapie infrage kommt, ist stets individuell anhand der Vorbefunde zu entscheiden.
Ablauf der Behandlung
So läuft die Seedimplantation ab
1. Ausführliche Beratung und individuelle Therapieplanung
Zu Beginn erfolgt eine umfassende Analyse aller Vorbefunde, einschließlich PSA-Wert, MRT, Biopsie (Fusionsbiopsie) und Tumorstadium. Auf dieser Grundlage wird geprüft, ob die LDR-Brachytherapie für den Patienten geeignet ist und ein individueller Behandlungsplan erstellt.
2. Präzise 3D-Planung der Seedimplantation
Mithilfe modernster Ultraschall-, Röntgen- und Computerdaten wird die exakte Position der radioaktiven Seeds dreidimensional berechnet. Dadurch kann die Strahlendosis präzise an die individuelle Anatomie und Tumorausdehnung angepasst werden.
3. Einmalige Implantation der Seeds
In einer einzigen Therapiesitzung werden die Seeds unter Sedoanalgesie (Narkose) über feine Hohlnadeln hochpräzise in die Prostata eingebracht. Die Implantation erfolgt unter permanenter bildgebender Kontrolle. Durch die geringe Reichweite der Strahlung wird das umliegende Gewebe – insbesondere Harnblase, Enddarm sowie Gefäß-Nervenstrukturen – maximal geschont.
4. Kurze Erholungsphase
Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant oder mit kurzer medizinischer Überwachung. Viele Patienten können bereits nach kurzer Zeit wieder in ihren Alltag zurückkehren.
5. Individuelle Nachsorge
Der Therapieerfolg wird langfristig anhand des PSA-Verlaufs sowie regelmäßiger Kontrolluntersuchungen überwacht. Die Nachsorge wird individuell an den Patienten angepasst.

Ergebnisse & Heilungschancen
Sehr hohe Erfolgsraten bei lokal begrenztem Prostatakrebs
Internationale Langzeitstudien zeigen ausgezeichnete Ergebnisse der LDR-Brachytherapie. Bei Niedrigrisiko-Tumoren werden:
- Heilungsraten von über 90 Prozent
- und krebsspezifische Überlebensraten von bis zu 99 Prozent erreicht.
Die Behandlung gilt heute als gleichwertig zu:
- radikaler Prostataoperation
- externer Strahlentherapie
Bei Patienten mit erhöhtem Risiko kann eine Kombination aus externer Bestrahlung und Brachytherapie zusätzliche Vorteile bieten.
Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können auftreten?
Die LDR-Brachytherapie gilt insgesamt als sehr nebenwirkungsarm.
Vorübergehend kann es zu folgenden Beschwerden kommen:
- häufiger Harndrang
- nächtliches Wasserlassen
- leichte Reizsymptome von Blase oder Darm - Diese Beschwerden klingen meist innerhalb weniger Wochen oder Monate wieder ab.
Schwere Nebenwirkungen wie:
- Harninkontinenz
- relevante Enddarmschäden
- dauerhafte Blasenfunktionsstörungen sind selten.
PDF-Download
Patientenflyer zur Brachytherapie
Alle wichtigen Informationen zur Behandlung, zum Ablauf und zu den Heilungschancen finden Sie auch kompakt zusammengefasst in unserem Patientenflyer.
Ambulante Durchführung in unserer Praxis
Besonderheit
Die ambulante Durchführung der Seedimplantation in einer spezialisierten Privatpraxis wie der Urologie an der Residenz ermöglicht Patienten eine besonders diskrete und komfortable Behandlung ohne stationären Klinikaufenthalt.
Wissenschaftlich etablierte Therapieform
Die LDR-Brachytherapie ist Bestandteil nationaler und internationaler Leitlinien zur Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms und wird seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt.
Brachytherapie:
Hohe Anforderungen an Technik und Strahlenschutz
Für den reibungslosen Ablauf der Behandlung sorgt ein eingespieltes Team aus Dr. Meisse, einer erfahrenen Anästhesistin, einem Medizinphysiker sowie einer Assistenzkraft. Die hohen technischen, organisatorischen und strahlenschutzrechtlichen Auflagen, die das Landesamt für Umwelt (LFU) an die Durchführung der Brachytherapie stellt, erfüllt die Praxis selbstverständlich umfassend. Gerade diese anspruchsvollen Voraussetzungen machen die ambulante Durchführung der SeeiImplantation zu einem besonderen Qualitätsmerkmal der Praxis „Urologie an der Residenz“.

Persönliche Beratung zur Brachytherapie in München
Die Entscheidung für eine Behandlung bei Prostatakrebs sollte immer individuell, gut informiert und in Ruhe getroffen werden. Dr. Friedemann Meisse nimmt sich in einem persönlichen Beratungsgespräch Zeit, Ihre Befunde ausführlich mit Ihnen zu besprechen und gemeinsam mit Ihnen die für Sie passende Therapie zu finden.
In unserer Brachytherapie-Sprechstunde in München beraten wir Sie umfassend zu modernen Behandlungsmöglichkeiten des Prostatakarzinoms – individuell, verständlich und auf Ihre persönliche Situation abgestimmt.
Für eine persönliche Beratung oder Terminvereinbarung erreichen Sie uns telefonisch unter +49 89 45228450 oder über unsere Website.
Falls Sie nicht bereits Patient in unserer Praxis sind, bringen Sie zu Ihrem Termin bitte alle bereits vorliegenden Unterlagen Ihres behandelnden Urologen oder Radiologen mit.
Mit freundlichen Grüßen Ihre Urologie an der Residenz Dr. Friedemann Meisse
Lesen Sie auch: Fusionsbiopsie zum Nachweis von Prostatakrebs

„Was tun bei Verdacht auf Prostatakrebs?", diese Frage steht am Anfang, wenn ein Verdacht auf Prostatakrebs (etwa erhöhter PSA-Wert oder Blut im Urin) besteht.
Im nächsten Schritt ist die Anfangsdiagnose auf histologischer Ebene (Gewebeprobe) sicher abzuklären. Lesen Sie mehr über die Fusionsbiopsie als derzeit modernstes und zuverlässigstes Verfahren zur Abklärung von Prostatakrebs: Artikel Fusionsbiopsie München




